Sie plumpsten ins Sommerloch

Nachdem das lange geplante Country- und Rockabilly-Weekend seit 2020 verschoben werden musste, hat’s jetzt endlich geklappt. Und wie!

Wir durften am Freitag den Country-Thementag beim Restaurant St. Urs und Viktor in Walterswil SO bestreiten und hatten dabei nicht nur bestmögliches Wetter, wie sich das für eine C.A.P.-Show gehört, sondern auch ein volles Haus mit einem Top-Publikum.

Ganz herzlichen Dank an alle, die vorbeigekommen sind und aus voller Brust mitgesungen haben. Ein dickes Merci auch an Judith und ihre Crew, die den Anlass möglich gemacht haben. Ein heisser Dank geht auch an Beat, der die Technik und unseren Sound im Griff hatte.

Wie angekündigt verabschieden wir uns damit für ein paar Wochen und machen Pause. Wir versuchen natürlich, das Sommerloch bestmöglich zu umgehen, damit wir am Ende nicht direkt in einer Herbstdepression landen…

Am 16. September 2022 startet der C.A.P.-Konvoi in Richtung Costa Brava zu den Giverola Country Weeks. Bis dahin wünschen wir euch allen einen richtig gepflegten Sommer.

See you!

Pics: BB, Iris, Silvia –> merci!

So ein Käse

Fällt ins Fondue Dir Dein Funkgerät, leidet die Empfangsqualität. Diese alte Weisheit der Mobilkommunikationsindianer gilt auch heute noch: Du solltest Dein 5G-Handy nicht in die Käsesuppe fallen lassen, wenn du das allabendliche Foodporn-Foto schiessen möchtest. Erstens hilft dem armen Ding weder 3G, noch 2G oder sonst ein Zertifikat. Zweitens sind die Vergeltungs- und Sanktionsmassnahmen gegen die verursachende Person in solchen Fällen nicht klar. Im Unterschied zum Brotverlust, für den es ja mehr oder weniger klare Regeln beim Verzehr von Fondue in Gruppen gibt, ist die Sache bei Smartphones im Caquelon schon schwieriger. Einfach darum herum rühren? Herausfischen? Und dann? Abtropfen lassen?

Normalerweise haben wir um diese Jahreszeit ein paar andere Themen zu besprechen. Im Dezember 2021, nachdem wir auch das verflixte siebte C.A.P.-Jahr einigermassen unbeschadet überstanden haben, ist dem aber nicht so.
Die Konzertveranstalter stehen mal wieder etwas im Schneeregen und entsprechend schwierig gestaltet sich die Planung auch für uns. Eigentlich stünden fürs 2022 ein paar echte Highlights auf dem Programm. Aufgrund der Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren üben wir uns aber etwas in Zurückhaltung.

Ausserdem müssen wir zuerst dieses doofe Handy aus dem Fondue holen, das Teil scheint unten doch irgendwie anzubrennen…

Wir wünschen euch allen, dass der Winter kurz (oder für die Schneeliebhaber zumindest kurzweilig), der Weihnachtsbraten gross, der Tannenbaum grün und der Jahreswechsel erfolgreich werden.
Geniesst die Festtage, bleibt gesund und vergesst diese dämliche Maske nicht jedesmal im Auto oder so 😉

Bis bald!

Please give a warm welcome to…

Viel Neues präsentiert sich dem trainierten Auge auf diesem Bild: Vier (!) Buben der C.A.P.-Kapelle beim richtigen Arbeiten – so etwas hat die Welt lange nicht gesehen!

Aber wenn wir schon bei den vier Buben von C.A.P. sind: Im Hintergrund mag der geneigte Architekturliebhaber nicht nur unser wunderschönes neues Probelokal erspähen, sondern im Vordergrund vor allem unseren neuen Mann am Bass: HERZLICH WILLKOMMEN KARI!

Kari Binggeli dürfte ganz vielen bereits bekannt sein aus seiner mehr als glorreichen Zeit bei „Straight Ahead“.

Er hat sich entschieden, seinen bisher unantastbaren Ruf als Starbassist von nationaler Berühmtheit selbstlos aufs Spiel zu setzen, um mit uns in die Untiefen akustischen Moonshine-Outlaw-Gefildes abzutauchen.

Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir einen wirklich tollen Bassisten aus der allerobersten Liga für uns gewinnen konnten. Wirklich glücklich macht uns aber, dass Kari auch eine Atmosphäre des Vertrauens und der Wärme verbreitet, wenn er gerade keinen Ton auf einem seiner Bässe spielt. Wer ihn noch nicht kennt: Gelegenheiten, unseren Super-Tieftöner bald persönlich auf und neben der Bühne kennenzulernen, werden sich hoffentlich bald bieten.

See ya!

The C.A.P.

Neues Jahr, neues Glück

Selbstverständlich wird auch dieses Kalenderjahr wieder beliebig Stoff für Selbst-, Quer- oder Andersdenker, Faktenleugner und Verschwörungstheoretiker bereithalten. Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir auch in den kommenden Monaten täglich Absurdes hören und sehen werden. Aber bei all der Diskussion und Nachdenkerei darüber, was nun gut und was jetzt schlecht ist, halten wir es für relativ sicher, dass wir uns auf eines einigen können: Musik ist etwas Gutes. Und darum möchten wir wieder mehr davon machen.

Bevor wir’s vergessen, hier noch das Wichtigste: Möge ein bonfortionöses Jahr 2021 euch allen Gesundheit, Glück und viel Gutes bringen. Und bessere Grammatik in sozialen Medien.

O Christmas Tree

Nein, wir werden hier weder über die jahreszeitunabhängigen konstant grünen Eigenschaften von Tannenbäumen, noch übers fast vergangene Jahr 2020 schreiben. Und schon gar nicht werden wir ins Lamento gewisser MitbenutzerInnen dieses Planeten einsteigen, selbst wenn auch wir dazu einige mehr oder weniger lustige Anekdoten anbieten könnten.

Aber wir wünschen euch allen da draussen wöhliche Freihnachten und Spass am Fest, oder wie der Hawaiianer sagt: Mele Kalikimaka. Prost!

Help me make it through the night – Homeoffice edition.

Wenn man plötzlich Spass hat an Dingen, die man auf diese Art sonst nicht aus freien Stücken gemacht hätte, dann lohnt es sich normalerweise, kurz zu checken, ob man vielleicht eine Art Stockholm-Syndrom entwickelt. Haben wir gemacht, alles negativ. Wir sind immer noch keine Fans von Lockdowns und perfiden Viren. Social Distancing war schon immer und wird auch künftig eine tolle Sache bleiben, wenn wir uns dadurch gewisse Knalltüten der üblen Sorte vom Leibe halten können, ihr kennt das, man ist da recht selektiv.

Homeoffice funktioniert für manches gut, anderes ist eher schwieriger: Musik machen zum Beispiel. Wir haben’s trotzdem nochmal versucht. Und uns prompt ein paar Zähne ausgebissen, weil wir natürlich gedacht haben „ach komm, der letzte Song war ja ratzfatz im Kasten, so ein bisschen ins Handy singen, das geht doch easy, nehmen wir mal eine etwas schwierigere Nummer, kannst ja nicht immer nur diese einfachen Lumpenliedli und so…“.

Eh ja. Seht (und hört) selber. Viel Spass, bleibt gesund und bis bald wieder!

Knee Deep – Social Distancing Edition

Wie heisst es überall? Genau: „Aufgrund der aktuellen Umstände“ verbringen auch wir geringfügig mehr Zeit mit unseren Mobiltelefonen. Glücklicherweise hat dieses Verhalten bei uns noch nicht zu exzessiver Selbstdarstellung geführt, wie es ansonsten öfter zu beobachten ist in letzter Zeit.
Nun da aber Videos dieser Art voll im Trend sind, wollen auch wir nicht im Abseits stehen und haben nachfolgenden audiovisuellen Beitrag, wenn auch stellenweise in zweifelhafter Qualität, zu eurer allgemeinen Unterhaltung gebastelt – äähm – produziert. Produziert haben wir ihn natürlich 😉

Viel Spass!

Merry Xmas!

Viel Tannenbaum, happy birthday Jesus Christ und möge der Frühling baldmöglichst Einzug halten im C.A.P.-Land.

Auch von unserer Seite sei euch aufs Krasseste versichert: Wir wünschen euch eine fröhliche Weihnachten! Es ist das Fest der Liebe, also macht ‚was draus. Wenn’s gar nicht anders geht, dann trinkt halt wenigstens einen lieblichen Wein oder so…

It’s been a while…

Die Schneeglöckchen haben schon ausgeklingelt, die letzten Krokusse küssen noch. Die Blumen, nicht die Band. Obwohl: Krokus sagt demnächst auch „kiss goodbye“. Oder „kiss my ass“, wie man das von denen kennt. Und die Tulpen – wie heisst eigentlich das, was die Tulpen machen…?

Anderes Thema: The C.A.P.! Wir waren für eine lange Zeit musikalisch offline. Eigentlich wäre jetzt langsam Saison-Start – naja, nicht in diesem Jahr, da läuft alles ein bisschen anders.
Immerhin sehen wir ein kleines Licht am Ende des Tunnels – unser Rüebli, der ja letzten Juli durch einen Unfall nicht nur musikalisch ausser Gefecht gesetzt wurde, ist seit kurzem zumindest von der Anzahl der Knochen in seinem Körper her wieder mehr oder weniger komplett. Nach sagenhaften 9 Monaten – aber wir sind alle guten Mutes, dass die Zeit der schweren Operationen jetzt Geschichte ist. Und wir freuen uns auf die Anekdoten, die ab jetzt bei jeder Personenkontrolle auf den Flughäfen dieser Welt entstehen werden – der Mann trägt so viel Metall in sich herum, Terminator ist Kindergeburtstag dagegen. Vielleicht spielen wir in Zukunft automatisch mehr Heavy Metal.

Zwei Dinge konnten sie ihm allerdings in keinem der vielen Spitäler und Kliniken abnehmen. Zum einen ist dies der Spass einer monatelangen Reha (uff!), die nun bald beginnt. Zum anderen sind das die komischen Sachen, die in seinem Kopf schon vor dem Unfall irgendwie falsch gelaufen sind. Die Ärzte meinten, wenn sie die korrigieren würden, wäre er nicht mehr mit den anderen Jungs von C.A.P. kompatibel, die hätten ja alle ähnliche Schäden im Oberstübchen.

Wenn also alles glatt läuft dürften Shows wie die im untenstehenden Video ungefähr ab Herbst 2019 wieder Realität werden.

Video/Bilder: Diverse Urheber 😉 DANKE EUCH ALLEN! Entstanden an unserem Schweizer Saison-Start 2018 – wir durften die Jubiläums-Ausgabe der Country Night Bettenhausen eröffnen.

Geniesst den Frühling, eiert nicht herum, auch wenn der Osterhase vorbeischaut, sondern lasst es krachen! See y’all soon!

Die erstaunlichen Erkenntnisse aus dem vierten C.A.P.-Jahr

Die beginnen ja alle gleich, diese ach so erquicklichen Textbeiträge zum Jahreswechsel: Ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende blabla, blubb et cetera.

Und was machen wir? Naja, weniger als auch schon, zumindest musikalisch. Wir diversifizieren ein bisschen und bringen nun einen europäischen Spitalführer für Musiker heraus, der sinngemäss natürlich auch für Konzertbesucher und Fans anwendbar ist. Die Recherchen zu diesem praxisorientierten Handbuch wurden alle eigenhändig und vor Ort durchgeführt, teilweise in schmerzhaften Selbstversuchen. Immerhin haben wir in diesem Jahr mehr Spitäler und Behandlungszimmer von innen als Bühnen aus der Nähe gesehen und mehr Ärzte und medizinisches Fachpersonal kennengelernt als Fans.

Für euch getestet haben wir selbstverständlich viel mehr als die üblichen Punkte wie Spitalküche oder Freundlichkeit und Sprachkenntnisse des Pflegepersonals. Zum Beispiel zeigen wir gerne auf, welche Langstreckenkomfortmerkmale bei Sanitätsfahrzeugen besonders wichtig sind. Es ist kaum zu glauben, wie dramatisch die Unterschiede von Modell zu Modell ausfallen! Diese Infusionsbeutelhalter, ihr wisst schon, diese Ständer auf Rollen, an denen man vier dieser Flüssigkeitssäcke befestigen kann, eignen sich hervorragend zum Aufhängen einer Mandoline. Rollstühle sind übrigens viel geländegängiger als angenommen. Flurrennen im Bettentrakt funktionieren am besten mit…? Genau: Spitalbetten. Fürs Überholen gibt’s gewisse Tricks 😉

Aber ernsthaft: Es war ja nicht nur der schwere Verkehrsunfall letzten Juli in Frankreich, der unser Rüebli ausser Gefecht gesetzt und die Live-Saison beendet hat. Wir mussten 2018 in der gesamten C.A.P.-Family die gesundheitlich und medizinisch eher schwierige Seite des Lebens erfahren.

Zum Glück gab’s auch einige Highlights, an die wir uns gerne erinnern: Die Geburt des jüngsten Mitglieds des C.A.P.-Clans zum Beispiel. Und einige unvergesslich gute Konzerte wie etwa diejenigen am Solothurner Märet-Fest, am Camping-Festival, die Eröffnung des Jubiläums-Festivals in Bettenhausen oder die Highland Games in Pullman City.

So oder so: Wir wünschen euch allen eine tolle Zeit und zum Jahreswechsel nur das Beste. Danke für ein durch und durch aussergewöhnliches Band-Jahr und die überwältigende Unterstützung, die wir in den weniger erfreulichen Momenten von überall her erfahren durften! Wir freuen uns jetzt schon, euch im 2019 wieder gesund und glücklich vor der einen oder anderen C.A.P.-Bühne anzutreffen.

Wöhliche Freihnachten!

The C.A.P.
Rüebli, Simu, Päscu, Tom