Das ist ja wohl das letzte…

…Konzert im 2019, oder?

Ja, geht rein kalendertechnisch auch gar nicht anders. Wir machen für einmal das, was wir normalerweise nie tun: An Silvester spielen.

Wer uns kennt, der weiss, dass wir an Feiertagen wie Ostern, Auffahrt oder 1. August kaum je auf einer Bühne zu sehen sind. Hinzu kommt unsere traditionelle Kreativpause von Mitte Dezember bis kurz vor Schneeschmelze, die natürlich auch Weihnachten, Neujahr & Co. umfasst. Die Gründe für solch untypisches Terminverhalten einer Live-Band sind vielfältig, aber wir verzetteln uns hier schon wieder, denn es geht um folgendes: Weil dieses Jahr ohnehin alles anders läuft und wir noch selten so lieb gefragt wurden, ob wir nicht vielleicht doch und so, feiern wir den Jahreswechsel in Hombrechtikon, und zwar auf der kleinen aber extra-feinen „Bühne“ im wunderbaren Oak Valley Dance Barn. Da freuen wir uns drauf!

https://oakvalley.ch

Where the sun sets

„We d’Sunne hinger em Jura ungergeit“ bedeutet für uns als Band aus der Region Solothurn, dass die feurige Kugel vor der Abenddämmerung irgendwo zwischen Weissenstein und Grenchenberg verschwindet. Um dieses Phänomen mal genauer zu untersuchen und natürlich aus ein paar anderen Gründen waren wir am Samstag, 24. August 2019, eben auf jenem Hausberg, der zu Solothurn gehört wie das Stimmgerät in den Gitarrenkoffer. Wir sind der Einladung von Michelle Ryser gefolgt und quasi in den vielbesungenen Sonnenuntergang geritten, um am zweiten Tag der Volkscountry-Wagenschopf-Party nach unerträglich langen 13 Monaten wieder eine grosse Bühne zu besteigen. Und das vor ausverkauftem Haus!

Ein riesiges Danke geht selbstverständlich an Michelle, Fredy und die gesamte Crew, die hinter diesem Event steht – wir wissen ziemlich genau, was für einen solchen Anlass nötig ist und schätzen deshalb sehr, was hier an Ausserordentlichem geleistet und in die Vorbereitung und reibungslose Durchführung gesteckt wurde. Wir können nur eins sagen: Super Job!

Viele unserer „alten“ C.A.P.-Fans haben den steilen Weg auf den Weissenstein auf sich genommen und uns ein Gefühl des Nachhausekommens gegeben. Zwei volle Stunden lang durften wir fast im Minutentakt Leute begrüssen, umarmen und willkommen heissen, die wir teils lange nicht gesehen und auch oft vermisst haben. Da ist auch die eine oder andere Träne geflossen und wir mussten uns zum ersten mal überhaupt in der Geschichte von C.A.P. ein paar Minuten vor unserer Show in die Garderobe zurückziehen, um mal eben wieder auf den Teppich zu kommen und geradeaus zu denken. Ihr habt uns nicht vergessen, und das werden wir euch nie vergessen!

Die Sache mit den Nachforschungen hinsichtlich des Sonnenuntergangs hinter dem Jura ist dann gänzlich misslungen – wir wissen jetzt nicht mehr darüber als vorher. Wir hatten einfach ob der vielen Leute und Show-Elemente keine Zeit, uns dieser Sache zu widmen. Da gibt’s nur eins: Wir müssen da wieder mal hin… 😉

Pics: Margrith, BB, Dana und eventuell noch ein paar andere – THANK YOU!

Auf dem Hausberg

Oft werden wir gefragt, wo wir eigentlich herkommen. Die ganz genauen Antworten darauf sind kompliziert und lang, daher sagen wir meist „Solothurn“ oder verweisen zumindest auf diese Region – wir nennen sie „midwest of Switzerland“.

Obwohl keiner von uns direkt aus Solothurn stammt oder in der schönsten Barockstadt der Schweiz lebt ist es trotzdem die Heimat von C.A.P.
Die meisten Shows haben wir in Solothurn oder der näheren Umgebung gespielt und etliche aktuelle oder frühere Band-Mitglieder stammen immerhin aus den Orten im nächsten Umkreis.

Zu jeder ordentlichen „Heimatstadt“ gehört ein Hausberg. Und dort spielen wir bald die erste grössere und öffentliche Show nach der langen Unfallpause: Auf dem Weissenstein.
Am 24. August 2019 ist es soweit – sei dabei!

Der lange Weg zurück auf die Bühne – Teil 1

Wir haben es versprochen: Nach der unfreiwilligen Konzertpause wird’s wieder lauter bei C.A.P. – daran arbeiten wir. Vor allem unser Rüebli und seine Dana investieren derzeit alle verfügbaren Kräfte in ihre Reha, um schnellstmöglich wieder auf die Beine zu kommen. Das ist zwar mühsam und kräftezehrend, aber die Fortschritte lassen sich sehen…

Wir freuen uns auf die C.A.P.-Saison 2019!

Waldfest Golaten neu mit Desert Rose

Die gute Nachricht zuerst: Am Waldfest Golaten vom Freitag, 27.7.18, wird’s erstklassige Country-Musik geben, und zwar mit Desert Rose!

Leider können wir die Show diesen Freitag aus Band-internen Gründen nicht selber bestreiten. Wir bitten um Verständnis, dass wir momentan nicht mehr Informationen geben können. Wir ersuchen unsere Fans auch, vorerst keine Bandmitglieder oder nahestehende Personen direkt zu kontaktieren in dieser Sache. Wir werden zu gegebener Zeit umfassender informieren.

Bis dahin nur soviel: Weitere geplante Shows sind aus heutiger Sicht nicht in Gefahr. Don’t worry and be happy with Desert Rose!

By the way: Wir danken den Leuten von Desert Rose ganz, ganz herzlich, dass sie für uns übernehmen am Freitag. Ihr seid einfach spitze!

Bis bald…

golaten2018_flyer_DesertRose.jpg

Volume: MAX!

Sie war laut, die Bar&Pub Chilbi Blumenstein am französischen Nationalfeiertag 2018. So laut, dass plötzlich alles schwarz wurde – aber der Stromausfall war diesmal weder einem defekten Kühlschrank noch unzulänglicher Bühnentechnik geschuldet (alles schon gehabt, aber darum geht’s heute nicht…). Es war ein Gewitter, das uns und auch den umliegenden Dörfern mal eben kurz eine Ruhepause von unserer Party verordnete.

Die Stimmung wurde davon natürlich in keinster Weise getrübt, im Gegenteil. Zapfhahn läuft auch ohne Strom, voll ist wenn’s über die Finger läuft. Grill geht mit Gas, alles andere macht auch im Dunkeln Spass 😉

Herzlichen Dank ans OK der Bar & Pub Chilbi, dass wir bei euch spielen durften. Der eine oder die andere haben wohl direkt ein bisschen Linedance-Feuer gefangen dabei – und das ist gut so!

 

Über den Zenit

Das Schopf-Fest 2018 ist bereits wieder Geschichte. Das bedeutet nicht nur, dass wir uns in der zweiten Jahreshälfte befinden, sondern auch, dass wir über die Hälfte der diesjährigen C.A.P.-Saison hinaus sind. Wir sind uns allerdings nicht sicher, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Einerseits macht sich aufgrund des überaus dichten Konzertkalenders ein gewisser Verschleiss bemerkbar, sowohl an Mensch wie auch an Material. Andererseits funktionieren gewisse Dinge einfach besser, wenn wir konstant im Live-Modus bleiben, und das tun wir seit Mitte Mai jedes Wochenende – oder anders gesagt: Wir haben in den letzten sieben Wochen zehn Shows gespielt. Für eine Hobby- und Freizeit-Kapelle eher die Obergrenze.

Bei aller Routine, ohne Checklisten wie im Cockpit geht sowas nicht mehr, darum hier die Checkliste zum Schopf-Fest:

  • Wetter: Top! (war ja eigentlich klar, ihr wisst ja, wenn C.A.P. spielt…)
  • Stimmung: Super!
  • Besucherzahlen: Wahrscheinlich neuer Rekord.
  • Linedance: Ohne Ende.
  • Swimming-Pool: Rege genutzt bis tief in die Nacht.
  • Jail: Jede Menge Verbrecher hinter Schloss und Riegel gebracht.
  • Bier und Cowboy-Kaffee: In Strömen.
  • Grill: Beinahe ausverkauft.
  • Accessoires im Marktstand: In Hülle und Fülle.
  • Camping-Bereich: Äusserst angenehm.
  • Spassfaktor auf der Bühne (0 – 10): 10.
  • Zufriedene Gesichter: Zahllos.
  • Unfälle: Zum Glück nur Bagatell.
  • Fest: Vollumfänglich gelungen!

Wir bleiben dabei: Die gemütlichste Farm-Party des Sommers war auf dem wunderschönen Hof Joss in Kappelen am 7.7.
Danke Dana und Chrigu, dass wir wieder dabei sein durften!

We do the BBQ…

Darum ging’s eigentlich gar nicht – oder vielleicht doch ein bisschen…?

Auf jeden Fall war’s für uns ein echtes Highlight: Andy Stüssi, der Barbecue-Meister, hat für uns C.A.P.s ein wunderbares Mixed-Grill-Plättli zum Znacht zusammengestellt. Am ersten TCS Camping Festival in Solothurn (6.-8.7.2018) gehörte das offenbar zur ganz normalen V.I.P.- und Künstlerbetreuung, für uns war’s definitiv nicht alltäglich und nebst der Ehre ein grosser Genuss. Wer uns kennt dürfte wissen, dass wir gutes Essen vom Grill oder aus dem Smoker mehr als nur schätzen.

Aber es war natürlich nicht nur dieses eigentlich kleine Detail, das uns beeindruckt hat, sondern die sehr hohe Qualität des gesamten Events rund ums Monti-Zelt, das mitten auf dem Campingplatz aufgestellt war: Alles vom Feinsten, perfekt auf das grossartige Publikum abgestimmt, top organisiert. In der gleichen Ecke sitzen ja auch die Erfinder des Hafenfests – von daher ist es nicht erstaunlich, aber trotzdem: Hier wurde nicht nur ein Grundstein gelegt, sondern gleich ein Benchmark gesetzt für künftige Festivals dieser Art.

Gewiss hatten ein paar Leute ihre Bedenken: Zuerst Florian Ast um 20 Uhr und danach C.A.P. um 22 Uhr? Müsste das nicht eher andersrum sein?
Ist egal, denn richtig ist, was funktioniert. Und das hat es! Der Spassfaktor war vor wie auch auf der Bühne von grandiosem Ausmass.
Abgesehen davon nehmen wir den Flöru gern in die Liste unserer berühmten Vorbands auf 😉

Danke an den Veranstalter TCS, speziell an Jürg Moor, fürs Vertrauen! Merci auch an Marco Kühne (Radio 32), der uns einmal mehr mit seiner Moderation den Weg auf die Bühne einfach gemacht hat und an Janine von neon tree für die perfekte und unkomplizierte Betreuung. Merci auch an all die vielen Helfer und an Walther Event- und Kongresstechnik für die tolle Unterstützung.

Pics: BB (thanks!).

Fussball was…?

Wenn in Russland Fussball-WM, in Interlaken Trucker-Festival und in Lyss der Lyssbach-Märit sind will in Solothurn wohl keiner Country hören – dachten wir. Falsch gedacht! Obwohl noch ein Fussball-Match in vollem Gang war als wir am 23. Juni 2018 die Bühne auf dem Märetplatz in Solothurn enterten war das Festzelt bereits beinahe voll. Und das hat sich zu unserem Erstaunen auch nicht geändert, als wir ein paar unserer Songs gespielt hatten, im Gegenteil, der Platz wurde noch voller! 😉

Danke Radio 32 für die Einladung auf Eure tolle Bühne. Es war uns eine Freude!
Merci auch an Boris und die Technik-Crew (VXCO). Feinstes Equipment und top Sound – so macht’s Spass!

Wir für unseren Teil haben vor lauter Märetfest ganz vergessen, dass irgendwo noch Fussball gespielt wird…

Zu Fuss zum Gig

Sowas geht selten: Zu Fuss vom Proberaum bis auf die Bühne, wo man spielt. Aber am 3. Juni 2018 konnten wir auch das einmal ausprobieren. Wir durften am KunstRaum-Brunch in Aefligen nur wenige Meter von unserem Bandraum entfernt auftreten.

Den Rest kennt ihr ja: Es war Sonntag, deutlich vor 15 Uhr und damit für Musiker viel zu früh, die Sonne schien und die Temperaturen waren sommerlich – so ist das eben, wenn C.A.P. spielt…

Was wir aber mit unseren eingeschränkten Wahrnehmungsmöglichkeiten zu solcher Stunde durchaus gesehen haben: Die Ausstellungen und weiteren Attraktionen rund ums KunstRaum-Beizli waren mehr als sehenswert! In jedem Detail steckte Freude und Leidenschaft und wir hätten zwischendurch beinahe gern die Rollen getauscht mit dem Publikum, um einfach ein bisschen umherzuschlendern zwischen den vielen Exponaten.

Wir danken dem Kulturverein Aefligen ganz herzlich für die Einladung und sagen nur eins: Jederzeit gerne wieder 😉

Pics: Dana & BB (merci!)