Die erstaunlichen Erkenntnisse aus dem vierten C.A.P.-Jahr

Die beginnen ja alle gleich, diese ach so erquicklichen Textbeiträge zum Jahreswechsel: Ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende blabla, blubb et cetera.

Und was machen wir? Naja, weniger als auch schon, zumindest musikalisch. Wir diversifizieren ein bisschen und bringen nun einen europäischen Spitalführer für Musiker heraus, der sinngemäss natürlich auch für Konzertbesucher und Fans anwendbar ist. Die Recherchen zu diesem praxisorientierten Handbuch wurden alle eigenhändig und vor Ort durchgeführt, teilweise in schmerzhaften Selbstversuchen. Immerhin haben wir in diesem Jahr mehr Spitäler und Behandlungszimmer von innen als Bühnen aus der Nähe gesehen und mehr Ärzte und medizinisches Fachpersonal kennengelernt als Fans.

Für euch getestet haben wir selbstverständlich viel mehr als die üblichen Punkte wie Spitalküche oder Freundlichkeit und Sprachkenntnisse des Pflegepersonals. Zum Beispiel zeigen wir gerne auf, welche Langstreckenkomfortmerkmale bei Sanitätsfahrzeugen besonders wichtig sind. Es ist kaum zu glauben, wie dramatisch die Unterschiede von Modell zu Modell ausfallen! Diese Infusionsbeutelhalter, ihr wisst schon, diese Ständer auf Rollen, an denen man vier dieser Flüssigkeitssäcke befestigen kann, eignen sich hervorragend zum Aufhängen einer Mandoline. Rollstühle sind übrigens viel geländegängiger als angenommen. Flurrennen im Bettentrakt funktionieren am besten mit…? Genau: Spitalbetten. Fürs Überholen gibt’s gewisse Tricks 😉

Aber ernsthaft: Es war ja nicht nur der schwere Verkehrsunfall letzten Juli in Frankreich, der unser Rüebli ausser Gefecht gesetzt und die Live-Saison beendet hat. Wir mussten 2018 in der gesamten C.A.P.-Family die gesundheitlich und medizinisch eher schwierige Seite des Lebens erfahren.

Zum Glück gab’s auch einige Highlights, an die wir uns gerne erinnern: Die Geburt des jüngsten Mitglieds des C.A.P.-Clans zum Beispiel. Und einige unvergesslich gute Konzerte wie etwa diejenigen am Solothurner Märet-Fest, am Camping-Festival, die Eröffnung des Jubiläums-Festivals in Bettenhausen oder die Highland Games in Pullman City.

So oder so: Wir wünschen euch allen eine tolle Zeit und zum Jahreswechsel nur das Beste. Danke für ein durch und durch aussergewöhnliches Band-Jahr und die überwältigende Unterstützung, die wir in den weniger erfreulichen Momenten von überall her erfahren durften! Wir freuen uns jetzt schon, euch im 2019 wieder gesund und glücklich vor der einen oder anderen C.A.P.-Bühne anzutreffen.

Wöhliche Freihnachten!

The C.A.P.
Rüebli, Simu, Päscu, Tom

Der lange Weg zurück auf die Bühne

Wir haben es versprochen: Nach der unfreiwilligen Konzertpause wird’s wieder lauter bei C.A.P. – daran arbeiten wir. Vor allem unser Rüebli und seine Dana investieren derzeit alle verfügbaren Kräfte in ihre Reha, um schnellstmöglich wieder auf die Beine zu kommen. Das ist zwar mühsam und kräftezehrend, aber die Fortschritte lassen sich sehen…

Wir freuen uns auf die C.A.P.-Saison 2019!

The C.A.P.: Vorzeitiges Saison-Ende

Das Leben ist bekanntlich voll von ungeplanten Ereignissen, die ohne wirklichen Grund geschehen. Nicht alle davon sind von der guten Sorte. Oder kurz: Shit happens.

Unser Rüebli wird – genau wie seine Dana – für längere Zeit nicht im näheren Umkreis von Bühnen und Tanzflächen anzutreffen sein. Die beiden sind auf dem Heimweg von ihren Ferien in Frankreich bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Die Versuche, dem an unübersichtlicher Stelle auf der falschen Fahrbahn entgegenkommenden Fahrzeug auszuweichen, waren erfolglos und es kam zur Frontalkollision.
Die beiden Verletzten konnten nach 10 Tagen im Unispital Grenoble (F) in der Woche des 1. August 2018 in ein Schweizer Spital überführt werden.
Zwar dürfen wir heute davon ausgehen, dass beide Patienten gute Aussichten auf eine vollständige Genesung haben, jedoch ist mit einer langen Rehabilitationsphase von mehreren Monaten zu rechnen.

Zu den abgesagten Konzerten und Events gehört auch unser Engagement im Rahmen der Giverola Country Weeks, welches wir aufgrund der Umstände nicht wahrnehmen können.

Wir ersuchen unsere Fans und das nähere Umfeld von C.A.P. wie auch der Tanzschule Side-Step weiterhin Zurückhaltung zu üben im Versuch, Rüebli wie auch Dana direkt zu kontaktieren. Wir danken euch für euren Respekt gegenüber dem gegenwärtigen Ruhebedürfnis und versprechen schon heute: Es kommt eine Zeit, da wird’s wieder lauter. We’ll be back!

Unser Band-eMail (theswisscap (-at-) yahoo.com) und das Kontaktformular (hier) stehen euch selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

 

Waldfest Golaten neu mit Desert Rose

Die gute Nachricht zuerst: Am Waldfest Golaten vom Freitag, 27.7.18, wird’s erstklassige Country-Musik geben, und zwar mit Desert Rose!

Leider können wir die Show diesen Freitag aus Band-internen Gründen nicht selber bestreiten. Wir bitten um Verständnis, dass wir momentan nicht mehr Informationen geben können. Wir ersuchen unsere Fans auch, vorerst keine Bandmitglieder oder nahestehende Personen direkt zu kontaktieren in dieser Sache. Wir werden zu gegebener Zeit umfassender informieren.

Bis dahin nur soviel: Weitere geplante Shows sind aus heutiger Sicht nicht in Gefahr. Don’t worry and be happy with Desert Rose!

By the way: Wir danken den Leuten von Desert Rose ganz, ganz herzlich, dass sie für uns übernehmen am Freitag. Ihr seid einfach spitze!

Bis bald…

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Volume: MAX!

Sie war laut, die Bar&Pub Chilbi Blumenstein am französischen Nationalfeiertag 2018. So laut, dass plötzlich alles schwarz wurde – aber der Stromausfall war diesmal weder einem defekten Kühlschrank noch unzulänglicher Bühnentechnik geschuldet (alles schon gehabt, aber darum geht’s heute nicht…). Es war ein Gewitter, das uns und auch den umliegenden Dörfern mal eben kurz eine Ruhepause von unserer Party verordnete.

Die Stimmung wurde davon natürlich in keinster Weise getrübt, im Gegenteil. Zapfhahn läuft auch ohne Strom, voll ist wenn’s über die Finger läuft. Grill geht mit Gas, alles andere macht auch im Dunkeln Spass 😉

Herzlichen Dank ans OK der Bar & Pub Chilbi, dass wir bei euch spielen durften. Der eine oder die andere haben wohl direkt ein bisschen Linedance-Feuer gefangen dabei – und das ist gut so!

 

Über den Zenit

Das Schopf-Fest 2018 ist bereits wieder Geschichte. Das bedeutet nicht nur, dass wir uns in der zweiten Jahreshälfte befinden, sondern auch, dass wir über die Hälfte der diesjährigen C.A.P.-Saison hinaus sind. Wir sind uns allerdings nicht sicher, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Einerseits macht sich aufgrund des überaus dichten Konzertkalenders ein gewisser Verschleiss bemerkbar, sowohl an Mensch wie auch an Material. Andererseits funktionieren gewisse Dinge einfach besser, wenn wir konstant im Live-Modus bleiben, und das tun wir seit Mitte Mai jedes Wochenende – oder anders gesagt: Wir haben in den letzten sieben Wochen zehn Shows gespielt. Für eine Hobby- und Freizeit-Kapelle eher die Obergrenze.

Bei aller Routine, ohne Checklisten wie im Cockpit geht sowas nicht mehr, darum hier die Checkliste zum Schopf-Fest:

  • Wetter: Top! (war ja eigentlich klar, ihr wisst ja, wenn C.A.P. spielt…)
  • Stimmung: Super!
  • Besucherzahlen: Wahrscheinlich neuer Rekord.
  • Linedance: Ohne Ende.
  • Swimming-Pool: Rege genutzt bis tief in die Nacht.
  • Jail: Jede Menge Verbrecher hinter Schloss und Riegel gebracht.
  • Bier und Cowboy-Kaffee: In Strömen.
  • Grill: Beinahe ausverkauft.
  • Accessoires im Marktstand: In Hülle und Fülle.
  • Camping-Bereich: Äusserst angenehm.
  • Spassfaktor auf der Bühne (0 – 10): 10.
  • Zufriedene Gesichter: Zahllos.
  • Unfälle: Zum Glück nur Bagatell.
  • Fest: Vollumfänglich gelungen!

Wir bleiben dabei: Die gemütlichste Farm-Party des Sommers war auf dem wunderschönen Hof Joss in Kappelen am 7.7.
Danke Dana und Chrigu, dass wir wieder dabei sein durften!

We do the BBQ…

Darum ging’s eigentlich gar nicht – oder vielleicht doch ein bisschen…?

Auf jeden Fall war’s für uns ein echtes Highlight: Andy Stüssi, der Barbecue-Meister, hat für uns C.A.P.s ein wunderbares Mixed-Grill-Plättli zum Znacht zusammengestellt. Am ersten TCS Camping Festival in Solothurn (6.-8.7.2018) gehörte das offenbar zur ganz normalen V.I.P.- und Künstlerbetreuung, für uns war’s definitiv nicht alltäglich und nebst der Ehre ein grosser Genuss. Wer uns kennt dürfte wissen, dass wir gutes Essen vom Grill oder aus dem Smoker mehr als nur schätzen.

Aber es war natürlich nicht nur dieses eigentlich kleine Detail, das uns beeindruckt hat, sondern die sehr hohe Qualität des gesamten Events rund ums Monti-Zelt, das mitten auf dem Campingplatz aufgestellt war: Alles vom Feinsten, perfekt auf das grossartige Publikum abgestimmt, top organisiert. In der gleichen Ecke sitzen ja auch die Erfinder des Hafenfests – von daher ist es nicht erstaunlich, aber trotzdem: Hier wurde nicht nur ein Grundstein gelegt, sondern gleich ein Benchmark gesetzt für künftige Festivals dieser Art.

Gewiss hatten ein paar Leute ihre Bedenken: Zuerst Florian Ast um 20 Uhr und danach C.A.P. um 22 Uhr? Müsste das nicht eher andersrum sein?
Ist egal, denn richtig ist, was funktioniert. Und das hat es! Der Spassfaktor war vor wie auch auf der Bühne von grandiosem Ausmass.
Abgesehen davon nehmen wir den Flöru gern in die Liste unserer berühmten Vorbands auf 😉

Danke an den Veranstalter TCS, speziell an Jürg Moor, fürs Vertrauen! Merci auch an Marco Kühne (Radio 32), der uns einmal mehr mit seiner Moderation den Weg auf die Bühne einfach gemacht hat und an Janine von neon tree für die perfekte und unkomplizierte Betreuung. Merci auch an all die vielen Helfer und an Walther Event- und Kongresstechnik für die tolle Unterstützung.

Pics: BB (thanks!).