Volume: MAX!

Sie war laut, die Bar&Pub Chilbi Blumenstein am französischen Nationalfeiertag 2018. So laut, dass plötzlich alles schwarz wurde – aber der Stromausfall war diesmal weder einem defekten Kühlschrank noch unzulänglicher Bühnentechnik geschuldet (alles schon gehabt, aber darum geht’s heute nicht…). Es war ein Gewitter, das uns und auch den umliegenden Dörfern mal eben kurz eine Ruhepause von unserer Party verordnete.

Die Stimmung wurde davon natürlich in keinster Weise getrübt, im Gegenteil. Zapfhahn läuft auch ohne Strom, voll ist wenn’s über die Finger läuft. Grill geht mit Gas, alles andere macht auch im Dunkeln Spass 😉

Herzlichen Dank ans OK der Bar & Pub Chilbi, dass wir bei euch spielen durften. Der eine oder die andere haben wohl direkt ein bisschen Linedance-Feuer gefangen dabei – und das ist gut so!

Über den Zenit

Das Schopf-Fest 2018 ist bereits wieder Geschichte. Das bedeutet nicht nur, dass wir uns in der zweiten Jahreshälfte befinden, sondern auch, dass wir über die Hälfte der diesjährigen C.A.P.-Saison hinaus sind. Wir sind uns allerdings nicht sicher, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Einerseits macht sich aufgrund des überaus dichten Konzertkalenders ein gewisser Verschleiss bemerkbar, sowohl an Mensch wie auch an Material. Andererseits funktionieren gewisse Dinge einfach besser, wenn wir konstant im Live-Modus bleiben, und das tun wir seit Mitte Mai jedes Wochenende – oder anders gesagt: Wir haben in den letzten sieben Wochen zehn Shows gespielt. Für eine Hobby- und Freizeit-Kapelle eher die Obergrenze.

Bei aller Routine, ohne Checklisten wie im Cockpit geht sowas nicht mehr, darum hier die Checkliste zum Schopf-Fest:

  • Wetter: Top! (war ja eigentlich klar, ihr wisst ja, wenn C.A.P. spielt…)
  • Stimmung: Super!
  • Besucherzahlen: Wahrscheinlich neuer Rekord.
  • Linedance: Ohne Ende.
  • Swimming-Pool: Rege genutzt bis tief in die Nacht.
  • Jail: Jede Menge Verbrecher hinter Schloss und Riegel gebracht.
  • Bier und Cowboy-Kaffee: In Strömen.
  • Grill: Beinahe ausverkauft.
  • Accessoires im Marktstand: In Hülle und Fülle.
  • Camping-Bereich: Äusserst angenehm.
  • Spassfaktor auf der Bühne (0 – 10): 10.
  • Zufriedene Gesichter: Zahllos.
  • Unfälle: Zum Glück nur Bagatell.
  • Fest: Vollumfänglich gelungen!

Wir bleiben dabei: Die gemütlichste Farm-Party des Sommers war auf dem wunderschönen Hof Joss in Kappelen am 7.7.
Danke Dana und Chrigu, dass wir wieder dabei sein durften!

We do the BBQ…

Darum ging’s eigentlich gar nicht – oder vielleicht doch ein bisschen…?

Auf jeden Fall war’s für uns ein echtes Highlight: Andy Stüssi, der Barbecue-Meister, hat für uns C.A.P.s ein wunderbares Mixed-Grill-Plättli zum Znacht zusammengestellt. Am ersten TCS Camping Festival in Solothurn (6.-8.7.2018) gehörte das offenbar zur ganz normalen V.I.P.- und Künstlerbetreuung, für uns war’s definitiv nicht alltäglich und nebst der Ehre ein grosser Genuss. Wer uns kennt dürfte wissen, dass wir gutes Essen vom Grill oder aus dem Smoker mehr als nur schätzen.

Aber es war natürlich nicht nur dieses eigentlich kleine Detail, das uns beeindruckt hat, sondern die sehr hohe Qualität des gesamten Events rund ums Monti-Zelt, das mitten auf dem Campingplatz aufgestellt war: Alles vom Feinsten, perfekt auf das grossartige Publikum abgestimmt, top organisiert. In der gleichen Ecke sitzen ja auch die Erfinder des Hafenfests – von daher ist es nicht erstaunlich, aber trotzdem: Hier wurde nicht nur ein Grundstein gelegt, sondern gleich ein Benchmark gesetzt für künftige Festivals dieser Art.

Gewiss hatten ein paar Leute ihre Bedenken: Zuerst Florian Ast um 20 Uhr und danach C.A.P. um 22 Uhr? Müsste das nicht eher andersrum sein?
Ist egal, denn richtig ist, was funktioniert. Und das hat es! Der Spassfaktor war vor wie auch auf der Bühne von grandiosem Ausmass.
Abgesehen davon nehmen wir den Flöru gern in die Liste unserer berühmten Vorbands auf 😉

Danke an den Veranstalter TCS, speziell an Jürg Moor, fürs Vertrauen! Merci auch an Marco Kühne (Radio 32), der uns einmal mehr mit seiner Moderation den Weg auf die Bühne einfach gemacht hat und an Janine von neon tree für die perfekte und unkomplizierte Betreuung. Merci auch an all die vielen Helfer und an Walther Event- und Kongresstechnik für die tolle Unterstützung.

Pics: BB (thanks!).

Fussball was…?

Wenn in Russland Fussball-WM, in Interlaken Trucker-Festival und in Lyss der Lyssbach-Märit sind will in Solothurn wohl keiner Country hören – dachten wir. Falsch gedacht! Obwohl noch ein Fussball-Match in vollem Gang war als wir am 23. Juni 2018 die Bühne auf dem Märetplatz in Solothurn enterten war das Festzelt bereits beinahe voll. Und das hat sich zu unserem Erstaunen auch nicht geändert, als wir ein paar unserer Songs gespielt hatten, im Gegenteil, der Platz wurde noch voller! 😉

Danke Radio 32 für die Einladung auf Eure tolle Bühne. Es war uns eine Freude!
Merci auch an Boris und die Technik-Crew (VXCO). Feinstes Equipment und top Sound – so macht’s Spass!

Wir für unseren Teil haben vor lauter Märetfest ganz vergessen, dass irgendwo noch Fussball gespielt wird…

Zu Fuss zum Gig

Sowas geht selten: Zu Fuss vom Proberaum bis auf die Bühne, wo man spielt. Aber am 3. Juni 2018 konnten wir auch das einmal ausprobieren. Wir durften am KunstRaum-Brunch in Aefligen nur wenige Meter von unserem Bandraum entfernt auftreten.

Den Rest kennt ihr ja: Es war Sonntag, deutlich vor 15 Uhr und damit für Musiker viel zu früh, die Sonne schien und die Temperaturen waren sommerlich – so ist das eben, wenn C.A.P. spielt…

Was wir aber mit unseren eingeschränkten Wahrnehmungsmöglichkeiten zu solcher Stunde durchaus gesehen haben: Die Ausstellungen und weiteren Attraktionen rund ums KunstRaum-Beizli waren mehr als sehenswert! In jedem Detail steckte Freude und Leidenschaft und wir hätten zwischendurch beinahe gern die Rollen getauscht mit dem Publikum, um einfach ein bisschen umherzuschlendern zwischen den vielen Exponaten.

Wir danken dem Kulturverein Aefligen ganz herzlich für die Einladung und sagen nur eins: Jederzeit gerne wieder 😉

Pics: Dana & BB (merci!)

The C.A.P. im Emmental – endlich!

„Warum spielt ihr nicht mal im Emmental?“ – Machen wir doch gerne!
Zum Beispiel hier:

cap_flyer_ramsei-2018

Und wir freuen uns mächtig darauf, denn es ist tatsächlich der erste öffentliche Auftritt von C.A.P. im Emmental.

Nur um das angeschnittene Thema aus der Einleitung abzuschliessen: Solche Fragen werden uns öfter gestellt. „Kommt doch häufiger ins Oberland!“ gehört genauso dazu wie „gibt’s nicht mal ein Konzert in Bern?“.

Machen wir natürlich alles sehr gerne! Nur ist für ein Konzert mehr nötig als unsere Absicht. Gewiss organisieren wir mindestens einen grösseren öffentlichen Event pro Jahr in Eigenregie, aber im Normalfall sind wir darauf angewiesen, durch jemanden gebucht zu werden, der die Rolle des Veranstalters wahrnimmt und damit die Arbeiten für Vorbereitung, Werbung, Durchführung und auch das Risiko auf mehr Parteien verteilt.

Es ist also niemals falsch, wenn Fans hier und dort einen C.A.P.-Flyer in einem hübschen Konzertlokal abgeben und auf diesem Weg bei Veranstaltern Werbung für uns machen (Werbematerial gibt’s überall da, wo wir spielen). Damit sei auch all jenen einmal gedankt, die das schon lange tun.

Dass wir übrigens am 16. Juni in Ramsei spielen dürfen, ist genau auf die oben beschriebene Weise zustande gekommen…

Back on the fast lane!

Es war eine hammermässige Sause gestern in Bettenhausen! Und wie es sich gehört: Zum 30. Jubiläum der Altache Country Night am 25./26.5.2018 brachte C.A.P. das gute Wetter mit.

Nebst der tollen Stimmung haben wir uns nach der langen (Schweizer) Bühnenpause aber vor allem über die vielen altbekannten Gesichter gefreut. Für uns war es, als ob wir nach langer Abwesenheit nachhause gekommen wären. Wir hatten ein richtig schönes Gefühl, als so viele unserer langjährigen C.A.P.-Freunde und Hardcore-Fans in Bettenhausen aufgetaucht sind. Danke!

Ein grosses Merci natürlich auch an die Organisatoren des Altache Country Club, dass wir Euer Jubiläums-Festival eröffnen durften. Es war uns eine grosse Ehre!

Bilder: Heissen Dank all jenen, die uns die coolen Pics und Videos zugeschickt haben!

 

 

Scotland the brave

Was für ein raketenmässiger Start in den Sommer! Inmitten von Schotten, Dudelsäcken und Wettkämpfen zwischen den Clans haben wir übers Pfingstwochenende in Pullman City (Eging am See/Passau, D) unsere C.A.P.-Saison 2018 gestartet.

Bands haben Träume – einige wünschen sich Ruhm, Ehre oder Reichtum, die meisten Musiker aber schwärmen für Konzerte. Bühnen, auf denen sie gerne auch mal spielen möchten. Events, bei denen sie gerne einmal selber engagiert würden. Das ist auch bei uns so.
Einer dieser Träume war seit Anbeginn der C.A.P.-Geschichte, auf der Mainstreet in Pullman City zu spielen. Und zwar nicht als „Pausen-Clowns“, Vorgruppe oder sonstige Randerscheinung, sondern als Haupt-Act.
Als wir am Pfingstsonntag 2018 von eben dieser Bühne in die dicht besetzte Mainstreet und die vollen Restaurant-Lauben blickten, hätten wir fast ein paar Tränen der Freude aus unseren Augen wischen müssen, denn wir haben erst dort plötzlich begriffen: Das ist es jetzt – der Traum ist Realität geworden!

Das Publikum wie auch die ganzen Shows und selbstverständlich die Highland Games setzten für uns ein Highlight bereits zu Beginn der neuen C.A.P.-Saison. Da waren die spontane Gast-Sängerin aus dem Publikum oder auch der improvisierte „Bandit-Männerchor“, den wir komplett auf die Bühne geholt haben, weil „East bound and down“ nun mal ihr Motto-Song war, den sie auch im Bus von Südbaden bis nach Eging dauernd gehört haben… Ihr ahnt es: Ja, wir hatten Unmengen Spass im Bayerischen Wald!

Herzlichen Dank an die Helfer, Techniker und ans Management des Pullman City Freizeitparks! Wir kommen jederzeit gerne wieder in die schönste Westernstadt Europas 😉

Finde deine Mitte!

Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns damit wiederholen: Das Schopf-Fest ist der Fixstern im C.A.P.-Kalender. Wer noch keins miterlebt hat, dem sei hiermit unsere verbindlichste Hingeh-Empfehlung ausgesprochen. Am besten gleich in die Agenda eintragen. JETZT! 😉

Die gemütlichste aller Farm-Parties steigt auch diesen Sommer wieder mit vielen Attraktionen rund um die riesige Tanzfläche. Und zwar haargenau in der Mitte des Jahres.

Wenn also vom 2018 exakt 177 Tage hinter und 177 Tage vor uns liegen, dann sind zwei Dinge klar: Es ist der 7.7. und wir sind in Kappelen/BE auf dem Hof von Chrigu Joss.

See you there!

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Kultur zuhause. Bei Tageslicht.

Als Musiker hat man oft mit Schubladen zu kämpfen. Die meist eher unnötigen und oft fragwürdigen Genre-Einteilungen wie Pop, Jazz oder erst recht viel feinere Unterscheidungen wie Death Metal, Doom Metal, Power Metal, Speed Metal usw. bringen unserer Erfahrung nach weder mehr Freiheit noch zusätzliches Publikum.

Das wäre weiter nicht schlimm. Das Üble an der Sache zeigt sich dann, wenn Stilrichtungen „wertmässig“ eingeordnet werden, also z.B. der kulturelle Wert der Stilrichtung A über denjenigen der Stilrichtung B gestellt wird. Wir aus der Country-Ecke, was auch immer dieses Genre alles umfassen mag, schneiden dabei häufig weniger gut ab und werden zusammen mit unserer Musik als ein bisschen „einfach“ abgestempelt. Vor allem natürlich von Kennern, die in den letzten 20 Jahren kein einziges Konzertticket gekauft und vielleicht höchstens mal von einem Mann namens Johnny Cash gehört haben. Die müssen’s ja wissen 😉

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Uns von C.A.P. entlockt sowas natürlich kaum mehr als ein amüsiertes Schulterzucken, denn ändern können wir’s nicht. Aber wir freuen uns umso mehr über Anlässe wie den KunstRaum in Aefligen, die Kunst- und Kulturausstellung in der Gemeinde, in der wir seit gut zwei Jahren unseren gemütlichen Bandraum haben.

Der örtliche Kulturverein organisiert alle vier Jahre eine Ausstellung mit einer breiten Palette an Beiträgen von lokalen Kulturschaffenden. Es macht uns schon ein bisschen stolz, dass auch wir inmitten von Fotografen, Bildhauern, Malern und Schauspielern angefragt wurden, ein paar Songs zu spielen, und zwar am Sonntag, 3. Juni 2018, ab 11:00 Uhr. Der Rahmen kommt uns mal wieder sehr entgegen: Unser Auftritt ist Teil des reichhaltigen Bauernhof-Brunch im „KunstRaum Beizli“.

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Wir spielen ja für gewöhnlich nicht gross vor Sonnenuntergang. Für all jene, denen unsere üblichen Show-Zeiten zu unchristlich sind, dürfte so ein „Buure-Zmorge“ also genau das richtige sein!
Die Nachteulen sind natürlich genauso herzlich willkommen…

Bis bald!