Das ist ja wohl das letzte…

…Konzert im 2019, oder?

Ja, geht rein kalendertechnisch auch gar nicht anders. Wir machen für einmal das, was wir normalerweise nie tun: An Silvester spielen.

Wer uns kennt, der weiss, dass wir an Feiertagen wie Ostern, Auffahrt oder 1. August kaum je auf einer Bühne zu sehen sind. Hinzu kommt unsere traditionelle Kreativpause von Mitte Dezember bis kurz vor Schneeschmelze, die natürlich auch Weihnachten, Neujahr & Co. umfasst. Die Gründe für solch untypisches Terminverhalten einer Live-Band sind vielfältig, aber wir verzetteln uns hier schon wieder, denn es geht um folgendes: Weil dieses Jahr ohnehin alles anders läuft und wir noch selten so lieb gefragt wurden, ob wir nicht vielleicht doch und so, feiern wir den Jahreswechsel in Hombrechtikon, und zwar auf der kleinen aber extra-feinen „Bühne“ im wunderbaren Oak Valley Dance Barn. Da freuen wir uns drauf!

https://oakvalley.ch

Kultur zuhause. Bei Tageslicht.

Als Musiker hat man oft mit Schubladen zu kämpfen. Die meist eher unnötigen und oft fragwürdigen Genre-Einteilungen wie Pop, Jazz oder erst recht viel feinere Unterscheidungen wie Death Metal, Doom Metal, Power Metal, Speed Metal usw. bringen unserer Erfahrung nach weder mehr Freiheit noch zusätzliches Publikum.

Das wäre weiter nicht schlimm. Das Üble an der Sache zeigt sich dann, wenn Stilrichtungen „wertmässig“ eingeordnet werden, also z.B. der kulturelle Wert der Stilrichtung A über denjenigen der Stilrichtung B gestellt wird. Wir aus der Country-Ecke, was auch immer dieses Genre alles umfassen mag, schneiden dabei häufig weniger gut ab und werden zusammen mit unserer Musik als ein bisschen „einfach“ abgestempelt. Vor allem natürlich von Kennern, die in den letzten 20 Jahren kein einziges Konzertticket gekauft und vielleicht höchstens mal von einem Mann namens Johnny Cash gehört haben. Die müssen’s ja wissen 😉

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Uns von C.A.P. entlockt sowas natürlich kaum mehr als ein amüsiertes Schulterzucken, denn ändern können wir’s nicht. Aber wir freuen uns umso mehr über Anlässe wie den KunstRaum in Aefligen, die Kunst- und Kulturausstellung in der Gemeinde, in der wir seit gut zwei Jahren unseren gemütlichen Bandraum haben.

Der örtliche Kulturverein organisiert alle vier Jahre eine Ausstellung mit einer breiten Palette an Beiträgen von lokalen Kulturschaffenden. Es macht uns schon ein bisschen stolz, dass auch wir inmitten von Fotografen, Bildhauern, Malern und Schauspielern angefragt wurden, ein paar Songs zu spielen, und zwar am Sonntag, 3. Juni 2018, ab 11:00 Uhr. Der Rahmen kommt uns mal wieder sehr entgegen: Unser Auftritt ist Teil des reichhaltigen Bauernhof-Brunch im „KunstRaum Beizli“.

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Wir spielen ja für gewöhnlich nicht gross vor Sonnenuntergang. Für all jene, denen unsere üblichen Show-Zeiten zu unchristlich sind, dürfte so ein „Buure-Zmorge“ also genau das richtige sein!
Die Nachteulen sind natürlich genauso herzlich willkommen…

Bis bald!

Weiter geht’s!

Sieben Monate Winterruhe haben wir uns verordnet und mit einer kleinen Ausnahme im Februar bisher auch gegönnt. Wer uns kennt weiss natürlich, dass wir dabei allerlei musikalischen Blödsinn durchprobiert haben, um mit frischen Ideen und generalüberholtem Sound in die neue Saison zu starten. Ihr werdet ja bald sehen und hören, denn jetzt, da die Tage länger werden und dieses lästige weisse Zeug wieder menschenfreundlichen Temperaturen weicht ist auch die nächste C.A.P.-Saison nicht mehr weit.

Wir setzen dort an, wo wir letztes Jahr im November mit den Country Music Awards aufgehört haben: In Pullman City, Passau (D). Wir haben die Ehre, am 19. und 20. Mai 2018 im Trio anlässlich der Highland-Games auf der Mainstreet-Bühne spielen zu dürfen. Da lacht nicht nur der Schotte in der Truppe!

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Überhaupt freuen wir uns sehr auf die bevorstehenden Shows, denn niemals zuvor hatten wir so viele spezielle Anlässe und Highlights im Programm wie dieses Jahr – doch mehr dazu bald hier und natürlich drüben auf Facebook.

Bis es losgeht gewöhnen wir uns ganz langsam wieder ein bisschen an Publikum und Öffentlichkeit – zum Beispiel gestern, 24. März 18, als wir im Stock’s Mülenen spontan die Gäste belästigt haben 😉

Wie grün sind deine Blätter

Ja, auch wir verlieren noch ein paar Worte zum Jahresende. Gehört sich so. Also: Es war das dritte C.A.P.-Jahr, das erste für unseren taktvollen Tom (auch bekannt als „Beatmaster Gemmel“), der sich hervorragend in unsere manchmal schräge Bandkultur eingefügt hat, und es war das letzte für Pipsu. Dieser hat sich von der Bühnenfront zurückgezogen – obwohl: stimmt nicht ganz. Zur Freude aller auf und vor der Bühne lässt er sich hin und wieder für ein paar Songs zu Guest-Star-Auftritten hinreissen. Zudem unterstützt er uns bei logistisch aufwändigen Anlässen als Techniker, Roadie, Chauffeur, Seelsorger und nötigenfalls Bodyguard – das finden wir spitze!

Die nebenher eingereichte Bewerbung für eine Teilnahme am Country Music Award in Pullman City ist irgendwie zum Grossereignis aufgestiegen, womit wir bei den Blättern wären, wenn auch nicht alle grün und am „O Tannenbaum“ angewachsen sind. Unsere Medienpräsenz ist kurzzeitig dramatisch angestiegen – wer sich eine gehörige Dröhnung davon antun möchte: Einige der schmeichelhafteren Beiträge aus jüngster Vergangenheit befinden sich ein paar Zentimeter weiter unten.
Reaktionen haben wir natürlich nicht nur von Medien erhalten – es waren mehrere Hundert Gratulationen und Zuschriften, die uns persönlich, über SMS, Whatsapp, eMail, Facebook oder per Brief und Postkarte tagelang vom Hocker gehauen haben.
Dabei war natürlich das ganze Spektrum vertreten: Am sehr kleinen Ende waren die eher negativen aber irgendwie interessanten Reaktionen, die uns dann doch auch zum Schmunzeln gebracht haben (Dinge wie z.B. „Unlike/Unfriend/Hide Post“ auf Facebook, die wahnsinnig lustigen dummen Sprüche oder auch grotesk zwanghafte Ignoranz). Am grossen und erfreulichen Ende waren jene, die sich einfach mit uns gefreut haben. An diese erinnern wir uns gern und wiederholen es nochmal: Danke für eure Unterstützung!
Wir bilden uns ja jetzt nichts ein darauf (obwohl jede Art von Bildung willkommen ist in unserem Alter). Aber ein Bild eingerahmt davon haben wir dann doch noch 😉

Bevor das hier wieder in einen veritablen Aufsatz ausartet noch dieses: Feiert schön, geniesst die Tage übers Jahresende, lasst euch nicht ins Bockshorn jagen, esst etwas Feines, quatscht Blödsinn, lacht, seid fröhlich und startet gut ins 2018!

Prost und bis bald – eure Jungs von C.A.P.
Rüebli / Simu / Päscu / Tom

 

Einrahmung statt Einbildung neben Einmachung im Glas oder so...

Einrahmung statt Einbildung neben Einmachung im Glas oder so…

Neues (gutes!) Gefühl: Fanpost bearbeiten statt proben.

Neues (gutes!) Gefühl: Fanpost bearbeiten statt proben.


anzeiger_burgdorf_region_emmental_2017-11-21
Anzeiger Region Burgdorf, 21.11.2017



Ausschnitt Beitrag auf Radio 32 vom 16.11.2017 anhören


pdf-iconLiving Linedance Magazin, Ausgabe 4 / Dezember 2017 (Download .pdf)


artikel_cmc-news_12-2017 cma2017_CMC-News_12-2017a
CMC-News Dezember 2017, Seite 6 und Seite 8. Reinster Ahornsirup in Worte gefasst, oder: die beste Konzertkritik EVER. Merci…


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Country Style, Ausgabe 89/2017, Seite 11

 

 

Immer diese A1…

Für einmal hat uns unsere Strasse (=unser Stauwunder) bis nach Zürich gebracht, genauer: nach Dietikon. Es war Allerheiligen, der 1.11.17, und wir haben’s trotz katholischem Freizeitverkehr pünktlich zum Country Music Club of Switzerland geschafft.

Wir durften im Restaurant Riedhof zu einem rundum gelungenen Clubabend beitragen und hatten dabei eine Menge Spass – thank you for havin‘ us!

Pics: Iris (merci!)

Danke Radio 32!

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedanken bei der ganzen Crew von Radio 32 für den heutigen Showcase an der HESO. Live-Radio ist halt schon eine Liga für sich und keiner kann behaupten, wir hätten an diesem 26. September 2017 kein verstärktes Kribbeln gespürt vor der Show, aber es hat riesig Spass gemacht!

Ein herzliches Dankeschön geht auch ans Team von jump-TV, das in Windeseile ein ganz tolles Video aus den ersten drei Songs zusammengestellt hat. Die Jungs und Mädels da sind dermassen fix, die hatten das Teil schon auf Youtube bevor unser Set zu Ende gespielt war…

Das dritte dicke Merci geht natürlich an die zahlreichen Fans und Liner, die uns heute in Solothurn vor der Bühne unterstützt haben. Wir bleiben dabei: Ihr seid die besten!

Video: jump-tv / Pics: Radio 32 (thanks!)

 

The C.A.P. live bei Radio 32

Was gibt es Aufregenderes als Live-Radio? Klar: Live-Radio direkt von der HESO!
Die Herbstmesse Solothurn ist seit jeher bekannt für ihre gute Stimmung – entsprechend vorzüglich passt es uns natürlich, dass wir für einen Showcase bei Radio 32 ausgewählt wurden. Am 26. September 2017 ist der Tag, an dem wir möglichst viele von euch am Stand 200/Halle 2 brauchen. Punkt 19:00 Uhr geht’s los – don’t miss it!

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Beer, Bacon, Guns & Freedom: Mehr Fest geht nicht.

Diese Simmentaler, echt: Sie reden nicht viel, aber wenn sie es tun, nehmen sie gern den Mund etwas voll: „Führend im Feiern“ oder „das beste aller Feste“ sind mutige Ansagen. Das Schöne daran: Die Teufelskerle sagen „TU ES!“ und ziehen’s genau so auch durch.

Das diesjährige Run To The Hill Festival (28.-30.07.2017) war nicht nur das lauteste, sondern auch das grösste in der Geschichte dieses einzigartigen Anlasses. Etwa 2’500 Besucher haben den Weg auf den Jaunpass gefunden, um Teil dieses wilden Haufens zu werden. Bei bestem Wetter wurde Streetfood von der wirklich exquisiten Sorte gereicht, auserlesenes Bier kredenzt, ein paar Autos demoliert und überhaupt all das gemacht, was auch ohne Sinn und Moral einfach Spass macht.

Wir sind weder die Country-Polizei noch sonst eine Autorität. In Sachen Festivals und speziell Konzertorganisation massen wir uns aber aus eigener Erfahrung ein gewisses Urteilsvermögen an. Und dieses sagt: Run To The Hill 2017 -> Bestnote bei Spassfaktor 10 von 10!
Obwohl Chaos zelebriert wurde waren das Verantwortungsbewusstsein und auch die Leidenschaft der Organisatoren stets spürbar. Die 130 Helfer waren äusserst unauffällig im Dauereinsatz – wir haben nicht einmal einen überfüllten Abfallkübel gesehen! Die Jungs und Mädels machen das weder professionell noch werden sie ordentlich dafür bezahlt. Und genau dies dürfte der Grund sein, warum wir so viel Liebe zum Detail gesehen haben. Vom Backstage-Bereich über die Beschilderung bis zur Tatsache, dass unser Bandname überall korrekt geschrieben war (ja, das kommt selten vor, ist aber nicht das Thema von heute 😉 ): Perfektion wohin man auch schaut. Selbst die Kassenzettel im Foodzelt zeugen von Menschen mit Sinn für Ästhetik und Humor. Die tun das einfach, weil sie es wollen. Und weil sie es können.

Wir sind stolz, dass wir dabei sein durften auf dieser riesigen Rockstar-Bühne.
Danke Memphis Kings Club Switzerland!