Von Titeln, Medaillen, Siegerinnen und Trophäen

Nach bald 12 Jahren Bandgeschichte haben wir doch so einige Gigs auf dem ganzen Spektrum von top bis Flop erlebt, aber unser erster Auftritt im 2026 wird als einzigartiges Highlight in unsere Memoiren eingehen: Am 19. Januar durften wir als Show-Band den Basler Sport-Champions-Event begleiten. An diesem jährlichen Anlass ehrt Basel seine erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler aus Nachwuchs und Elite des vergangenen Jahres.

Bild: Jakob Weber

Unser Job dabei war auf der einen Seite ganz schön nervenaufreibend: Ein Sieger-Jingle hier, ein Intro da, dann wieder eine Einlaufmusik während sich Athletinnen und Athleten nach ihrer Ankündigung zu ihrem Auftritt auf die Bühne begeben. Alles natürlich möglichst sekundengenau passend mit Moderation und Video- oder Sound-Einspielungen durch die Regie. Nebst ein bisschen Stirnrunzeln und prüfenden Kontrollblicken ins Drehbuch, das hinter uns auf dem Bühnenboden ausgelegt war, hatte unsere Aufgabe aber auch eine unübertreffliche Sonnenseite: Wir konnten die gesamte Show und sämtliche geehrten Persönlichkeiten hautnah von der Bühne aus miterleben, sie standen schliesslich alle neben uns. Oder wir neben ihnen. Naja, manchmal standen wir auch neben uns…

Was haben wir gelernt? Mehr als auch schon, zum Beispiel: Die St. Jakobshalle Basel ist ein echtes Labyrinth (vor allem die Nicht-Publikumsbereiche natürlich). Wir kennen bei Bedarf jetzt aber die besten Wege, um Equipment durch Catering-Lager, Küche, Dienstaufzüge und „abgesperrte“ Gänge zu transportieren.
Zweitens haben wir voll unseren Spass gefunden am Einsatz als „Live-Show-Band“: Der nächste Level wäre so etwas wie die Live-Vertonung eines Stummfilms – wir überlegen noch.
Weiter können wir amtlich bestätigen: In Basel wissen sie, was ein Event ist. Und ein Apéro riche. Hey, da müssen sich selbst Firmenessen renommierter Arbeitgeber verdammt warm anziehen!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Christoph und all seinen Mitwirkenden von Sport Basel und auch bei Alban und dem gesamten Clair-Team, welche einmal mehr absolut makellos den Sound, das Licht und die gesamte Technik im Griff hatten.

Zum Nachlesen, aus dem Online-Artikel der bz Basel vom 19.01.2026: