Street music rocks!

Nachdem wir im Herbst 2021 am allerersten SMF im Duo als „Essential C.A.P.“ unser Hutgeld-Glück versucht haben, sind wir dieses Jahr bei der zweiten Ausgabe des StreetMusicFestival in Oensingen in voller Besetzung dabei. Wir wissen jetzt nicht genau, ob wir letztes Jahr gut genug waren, um erneut ins Lineup zu kommen, oder ob das Mitgefühl der Organisatoren uns zu einer zweiten Chance verholfen hat 😉

So oder so: Wir haben schon mal das gute Wetter bestellt und freuen uns, am 30. April 2022 um 17:30 Uhr auf die Bühne zu klettern. See you there!

One more last chance

Aller guten Dinge sind drei, so zumindest lautet die eher optimistische deutschsprachige Version des Sprichworts. Das naturgemäss etwas dunklere „third time’s a charm“ im Englischen soll zwar durchaus motivierend wirken, ist aber auch ein klarer Hinweis darauf, dass die vorangehenden zwei Versuche kläglich gescheitert sind 😉

Nachdem unsere Teilnahmen an den „Giverola Country Weeks“ in den Jahren 2018 und 2020 ins Wasser gefallen sind, haben wir uns entschieden, der Sache eine (weitere) letzte Chance zu geben: Diesen Herbst soll es nochmal sein, und zwar in der Woche vom 17. bis 24. September 2022.

Für Buchungen geht’s hier entlang zu Natural Reisen.

Den Flyer gibt’s hier.

Es würde uns natürlich ausserordentlich freuen, wenn wir an der wunderschönen Costa Brava möglichst viele bekannte Gesichter antreffen würden. Solche Vorfreude vertreibt ja bekanntlich auch die noch etwas winterschläfrig geprägte Stimmung eines nasskalten Februars in der Schweiz, deshalb
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Einen haben wir noch

Der Samichlaus guckt schon hinter der Nordmanntanne hervor, Schmutzli hat den Flachmann randvoll und hochprozentig betankt, die Rentiere scharren bereits. Oder ist das bloss ein Esel…?

So oder so: Bevor wir uns gänzlich dem heiligen Stress der vorweihnächtlichen Geschenke-Shopping-Odyssee hingeben, gibt’s noch quasi ein Advents-Konzert von uns. Damit solltet ihr genügend Energie aufbauen können, um den Wahnsinn auch dieses Jahr ohne Nervenschäden durchzustehen.

Die C.A.P.-Adventsmedizin wird am 27. November 2021 im Rössli Pub in Aarberg verabreicht.

Wir freuen uns auf euch!

PS: Um eine aktuell äusserst populäre Frage zu klären: Das Rössli Pub ist – wie der Name uns nahelegt – gemäss den gegenwärtig vorherrschenden Begriffen ein „Restaurationsbetrieb“ in „Innenräumen“. Ihr ahnt schon, wo das jetzt hinführt: Genau, der Besuch des Lokals untersteht der momentan geltenden Zertifikatspflicht (3G).

Welhome!

Genau so steht’s am Eingang zum Ride-In, der schönsten Bar von Bern. Und so haben wir uns auch gefühlt, als wir am 29. Oktober 2021 nach so langer Zeit wieder mal diese kultige Eck-Bühne entern durften: Es war ein unglaubliches Gefühl – wie nachhause kommen eben.

Erst war’s vielleicht ein bisschen verwirrend, denn so viele Menschen auf so begrenztem Innenraum haben wohl die meisten von uns schon länger nicht mehr erlebt. „Das isch ja fasch wie früecher!“ – diesen Satz haben wir oft gehört und wohl selber auch zwei oder drei mal gesagt. Aber zumindest wir haben uns rasch und gern wieder daran gewöhnt, denn es war nicht einfach nur „full house“, sondern stimmungsmässig ein „Royal Flush“!

Herzlichen Dank an alle, die am Freitag nach Wabern gepilgert sind. Und ein ganz dickes Merci natürlich ans Team Ride-In. Eure Crew ist und bleibt einfach Weltklasse, genau wie Euer Lokal!

Pics: B.B. –> thank you!

Right on, Ride-In!

Die schönste Bar von Bern, die lauschigste Eckbühne der Schweiz, dazu der beste Service einer absolut einmaligen Crew. Wir erwarten nicht, dass ihr uns die ganze Zeit applaudiert, denn man hat bekanntlich nicht mehr als zwei Hände. Und alles liegt halt nicht drin, wenn man einen feinen Burger und ein Bier in den Pfoten hat. Aber genau so soll es sein, wenn wir am 29. Oktober 2021 wieder im legendären Ride-In spielen dürfen.

Wir freuen uns auf euch!

http://ride-in.ch

Wir gehen baden

ABGESAGT!

Update vom 18.09.2021: Die Wetterprognose sieht eher dürftig aus für morgen, daher muss der Anlass in der Badi Kirchberg leider abgesagt werden.

Am 19. September 2021 ist Saison-Schluss in der Badi Kirchberg. Letzte Gelegenheit also, nochmal zu planschen im Freibad, aber auch erste und möglicherweise einzige Gelegenheit, The C.A.P. in einer Badeanstalt anzutreffen. Einzelne Mitglieder unserer Akustik-Kapelle sind ausgesprochen wasserscheu, und das liegt nicht nur daran, dass hölzerne Instrumente eher weniger gut auf Wasser reagieren.

Wie auch immer: Es gibt kein Ausweichdatum, denn wie gesagt, nach uns ist Schluss mit Badi für dieses Jahr. Wir sind diesmal also speziell auf unser sprichwörtliches Wetterglück angewiesen und hoffen auf einen sonnigen, gemütlichen Nachmittag im Schwimmbad zu Kirchberg.

Wir sehen uns, und eben: Badehose anziehen und Schwimmhäubchen nicht vergessen, wir wollen ja nicht die Frisur durcheinander bekommen dabei…

Da geh’n wir ööön singen!

Am Samstag, 11. September 2021, spielen wir als „Essential C.A.P.“ im Duo bereits wieder an der frischen Luft. Es ist nicht so, dass wir auf die Strasse gesetzt wurden, wir machen das ja freiwillig, aber es ist halt das erste StreetMusicFestival in Oensingen.

The fabulous Essential C.A.P. wird um 15 Uhr auf dem Sternenplatz und um 16 Uhr beim Bienkensaal anzutreffen sein.

Bis dann!

Grenchen, es war uns ein Fest!

Diese Uhrenstädte haben ja zuweilen bei Auswärtigen den zweifelhaften Ruf, nicht unbedingt die Aushängeschilder urbaner Ästhetik zu sein. Aber in Sachen Kunst und Kultur zum Anfassen und Erleben dürften sie den mondänen Berns dieser Welt um Längen voraus sein.

Besonders deutlich wird das, wenn der Gewerbeverband Grenchen wieder zum „use stuehle“ aufruft und die zahlreichen Restaurants zu Kleinkunstbühnen umfunktioniert werden.

Das Erstaunen und die Freude des eingangs erwähnten typischen Auswärtigen werden umso grösser, wenn er auch nach 22 Uhr durch die Stadt flanieren kann, und aus allen Ecken ein bisschen handgemachte Live-Musik, etwas Gelächter, angeregte Gespräche, hier und dort ein einladendes Klirren von Gläsern und natürlich unzählige zufriedene Gesichter antrifft. So ist es jedenfalls uns ergangen am 28. August 2021.
Es war nach sehr langer Zeit unser erster Kontakt mit Publikum im grösseren und öffentlichen Rahmen, und wir haben tatsächlich zeitweise komplett vergessen, dass wir nach wie vor in einer speziellen Zeit leben mit all den Vorsichtsmassnahmen, die uns allgegenwärtig sind. Das hat gut getan. Danke Grenchen!

Herzlichen Dank auch an alle, die uns Bilder und Videos geschickt haben!


Update ! Artikel im Grenchner Tagblatt (30.08.2021):

„Use stuehle“ in Grenchen: One more try…

Nachdem wir mit diesem Anlass letztes Jahr zwar gerade zwischen die „Live-Musik-ist-pfui-Zeiten“ gefallen wären, hat uns das Wetter einen Streich gespielt.

Im 2021 sieht’s hoffentlich besser aus, denn wenn die Witterung einigermassen stimmt, dann werden wir am 28. August in Grenchen unterwegs sein für eines unserer Lieblings-Hobbies: Strassenmusik, live & unplugged, wie man das von uns kennt.

Be there!

Wenn der Tinnitus lauter wird als die Musik

Dieser hier schmerzt jetzt richtig: Unsere Show im Ride-In vom 23. Oktober 2020 ist aufgrund der nur allzu bekannten Umstände abgesagt.

Es ist nun nicht so, dass es uns bei anderen Gigs nichts ausgemacht hätte, als sie abgesagt wurden. Aber wer mal auf der Ride-In-Bühne spielen durfte, der weiss genau, wovon wir sprechen: Diese Ecke hat ihre eigene, unvergleichliche Magie und das Lokal mit dem zugehörigen Betreiberteam gehört mit seinem einzigartigen Charme zu den Perlen unter den Venues in der Schweiz.

Auch wir haben das ohne viel nachzudenken schon oft gesagt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nur leider stimmt das wohl nicht mehr ganz. Für Lokale wie das legendäre Ride-In droht in absehbarer Zeit der ewige Lockdown, weil sie ohne Konzertbetrieb und Privatvermietungen finanziell nicht zu halten sind. Selbst Bühnen, die durch Fördergelder aus unterschiedlichsten Quellen gestützt werden, hängen oft von der tatsächlichen Durchführung von Veranstaltungen ab, da nur diese zum Erhalt finanzieller Mittel berechtigt.

Uns beschleicht das mulmige Gefühl, dass zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten für immer verschwinden werden, während gleichzeitig bei den Künstlern langsam aber sicher der Ofen aus ist. Wir als Freizeit- oder maximal semiprofessionelle Musiker, die höchstens einen überschaubaren Teil ihres Einkommens hieraus generieren, stehen zumindest kurz- und mittelfristig noch gut da. Aber seien wir ehrlich und vor allem realistisch: Auch wir sind auf die Profis und die Vielfalt in der Welt der Livemusik angewiesen, denn allein mit Bands wie „The C.A.P.“ rechnet sich die Sache für die Veranstalter nicht. Vom Publikum sprechen wir erst gar nicht.
Von alternativen Durchführungsformen wie Live-Streaming sind wir hier technisch in den meisten Fällen weit entfernt, zumindest wenn gewisse Qualitätsansprüche umgesetzt werden sollen. Parkplatzkonzerte im Stil eines Autokinos, wie wir es in den USA bereits sehen können, dürften bei allem Optimismus in der Schweiz bereits auf dem Weg zur behördlichen Bewilligung verhungern.

Es liegt uns fern, hier allzu politisch zu werden, aber uns fällt die extreme Kurzfristigkeit auf, in der Events abgesagt werden. Der Grund liegt in den Bedingungen, die laufend ändern. Am Ende wird folglich auch nicht ausgehend von einer Sicherheitsbeurteilung im Sinne der Gesundheit entschieden, sondern aufgrund der Bewertung anderer Risiken, wie zum Beispiel dem Quarantäne-Risiko für alle anwesenden Personen oder aufgrund potenziell negativer Presse.

Wenn wir es schaffen, dass die Sicherheitsregeln etwas stabiler, konsequenter und vielleicht sogar landesweit etwas homogener gehalten werden, dann hätten Veranstalter und Bands auch die Möglichkeit, längerfristiger zu planen und ein momentan verunsichertes Publikum für Anlässe zu gewinnen, bei denen alle ein gutes Gefühl haben dürfen.

Blibet aui gsung u bis gli!