„Use stuehle“ in Grenchen: One more try…

Nachdem wir mit diesem Anlass letztes Jahr zwar gerade zwischen die „Live-Musik-ist-pfui-Zeiten“ gefallen wĂ€ren, hat uns das Wetter einen Streich gespielt.

Im 2021 sieht’s hoffentlich besser aus, denn wenn die Witterung einigermassen stimmt, dann werden wir am 28. August in Grenchen unterwegs sein fĂŒr eines unserer Lieblings-Hobbies: Strassenmusik, live & unplugged, wie man das von uns kennt.

Be there!

Please give a warm welcome to…

Viel Neues prĂ€sentiert sich dem trainierten Auge auf diesem Bild: Vier (!) Buben der C.A.P.-Kapelle beim richtigen Arbeiten – so etwas hat die Welt lange nicht gesehen!

Aber wenn wir schon bei den vier Buben von C.A.P. sind: Im Hintergrund mag der geneigte Architekturliebhaber nicht nur unser wunderschönes neues Probelokal erspÀhen, sondern im Vordergrund vor allem unseren neuen Mann am Bass: HERZLICH WILLKOMMEN KARI!

Kari Binggeli dĂŒrfte ganz vielen bereits bekannt sein aus seiner mehr als glorreichen Zeit bei „Straight Ahead“.

Er hat sich entschieden, seinen bisher unantastbaren Ruf als Starbassist von nationaler BerĂŒhmtheit selbstlos aufs Spiel zu setzen, um mit uns in die Untiefen akustischen Moonshine-Outlaw-Gefildes abzutauchen.

Es erfĂŒllt uns mit Stolz, dass wir einen wirklich tollen Bassisten aus der allerobersten Liga fĂŒr uns gewinnen konnten. Wirklich glĂŒcklich macht uns aber, dass Kari auch eine AtmosphĂ€re des Vertrauens und der WĂ€rme verbreitet, wenn er gerade keinen Ton auf einem seiner BĂ€sse spielt. Wer ihn noch nicht kennt: Gelegenheiten, unseren Super-Tieftöner bald persönlich auf und neben der BĂŒhne kennenzulernen, werden sich hoffentlich bald bieten.

See ya!

The C.A.P.

Wanted: Bass player with a great sense of humour

Du findest, du hast genug Humor, um mit uns Musik zu machen? Dann melde dich!

Es ist natĂŒrlich nicht völlig von der Hand zu weisen, dass es von Vorteil wĂ€re, wenn du nebst erwĂ€hnter CharakterstĂ€rke auch noch ein bisschen Bass und/oder Kontrabass spielen kannst und ein Flair fĂŒr akustische Arrangements hast. Wir spielen manchmal auf stattlichen BĂŒhnen mit hunderten von Zuschauern und tausenden von Watt Musikleistung. Dort schleppen wir Autos voller Equipment an. Die Sache mit „akustisch“ meinen wir aber ernst. Das heisst, dass wir zwischendurch in intimem Rahmen, komplett ohne Strom oder als Strassenmusiker auftreten. Als Bassist kannst du dir da natĂŒrlich mit einem kleinen Batterie-Amp helfen, aber du musst in solchen FĂ€llen deinen Krempel mit deinen eigenen zwei HĂ€nden spontan herumtragen können. Dass wir sowas eben können, ist ein Markenzeichen von uns. Und da sind wir auch ein bisschen stolz drauf.

Falls du singen kannst und möchtest, hast du dazu ebenfalls jede Gelegenheit.

Wenn du nun so weit gelesen hast, kann es sein, dass du dich tatsÀchlich melden solltest: Hier oder auch da. Wir freuen uns auf dich!

Goodbye BASSqualino

Unser PĂ€scu hat sich entschieden, musikalisch andere Wege zu gehen. Es zieht ihn in Richtung Mundart.

Zwar finden wir das alle ganz und gar nicht toll, aber wir wissen natĂŒrlich auch, dass man Reisende nicht aufhalten soll. Man macht sie damit unglĂŒcklich und tut sich selbst auch keinen Gefallen, wenn man ihnen den Weg versperrt zu den Erfahrungen, die sie suchen. Darum lassen wir den Bassisten ziehen, nicht aber den PĂ€scu als „member of the C.A.P. family“ 😉

Seit Oktober 2015, als unser BASScal zu uns gestossen ist, haben wir – sofern wir uns da nicht allzu sehr verzĂ€hlt haben – ziemlich genau die Schnapszahl von 77 Shows in dieser Zusammensetzung gespielt. Wir verzichten darauf, hier auch die degustierten Weine oder die anderen damit einhergehenden Verkostungen aufzuzĂ€hlen. Nur eins noch: FĂŒr fĂŒnf Jahre voller geiler Basslinien, unverkennbaren Gesang, Humor und wofĂŒr du sonst noch so bekannt bist sagen wir ganz laut: DANKE PÄSCU!

See you somewhere down the road…

Neues Jahr, neues GlĂŒck

SelbstverstĂ€ndlich wird auch dieses Kalenderjahr wieder beliebig Stoff fĂŒr Selbst-, Quer- oder Andersdenker, Faktenleugner und Verschwörungstheoretiker bereithalten. Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir auch in den kommenden Monaten tĂ€glich Absurdes hören und sehen werden. Aber bei all der Diskussion und Nachdenkerei darĂŒber, was nun gut und was jetzt schlecht ist, halten wir es fĂŒr relativ sicher, dass wir uns auf eines einigen können: Musik ist etwas Gutes. Und darum möchten wir wieder mehr davon machen.

Bevor wir’s vergessen, hier noch das Wichtigste: Möge ein bonfortionöses Jahr 2021 euch allen Gesundheit, GlĂŒck und viel Gutes bringen. Und bessere Grammatik in sozialen Medien.

O Christmas Tree

Nein, wir werden hier weder ĂŒber die jahreszeitunabhĂ€ngigen konstant grĂŒnen Eigenschaften von TannenbĂ€umen, noch ĂŒbers fast vergangene Jahr 2020 schreiben. Und schon gar nicht werden wir ins Lamento gewisser MitbenutzerInnen dieses Planeten einsteigen, selbst wenn auch wir dazu einige mehr oder weniger lustige Anekdoten anbieten könnten.

Aber wir wĂŒnschen euch allen da draussen wöhliche Freihnachten und Spass am Fest, oder wie der Hawaiianer sagt: Mele Kalikimaka. Prost!

Wenn der Tinnitus lauter wird als die Musik

Dieser hier schmerzt jetzt richtig: Unsere Show im Ride-In vom 23. Oktober 2020 ist aufgrund der nur allzu bekannten UmstÀnde abgesagt.

Es ist nun nicht so, dass es uns bei anderen Gigs nichts ausgemacht hĂ€tte, als sie abgesagt wurden. Aber wer mal auf der Ride-In-BĂŒhne spielen durfte, der weiss genau, wovon wir sprechen: Diese Ecke hat ihre eigene, unvergleichliche Magie und das Lokal mit dem zugehörigen Betreiberteam gehört mit seinem einzigartigen Charme zu den Perlen unter den Venues in der Schweiz.

Auch wir haben das ohne viel nachzudenken schon oft gesagt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nur leider stimmt das wohl nicht mehr ganz. FĂŒr Lokale wie das legendĂ€re Ride-In droht in absehbarer Zeit der ewige Lockdown, weil sie ohne Konzertbetrieb und Privatvermietungen finanziell nicht zu halten sind. Selbst BĂŒhnen, die durch Fördergelder aus unterschiedlichsten Quellen gestĂŒtzt werden, hĂ€ngen oft von der tatsĂ€chlichen DurchfĂŒhrung von Veranstaltungen ab, da nur diese zum Erhalt finanzieller Mittel berechtigt.

Uns beschleicht das mulmige GefĂŒhl, dass zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten fĂŒr immer verschwinden werden, wĂ€hrend gleichzeitig bei den KĂŒnstlern langsam aber sicher der Ofen aus ist. Wir als Freizeit- oder maximal semiprofessionelle Musiker, die höchstens einen ĂŒberschaubaren Teil ihres Einkommens hieraus generieren, stehen zumindest kurz- und mittelfristig noch gut da. Aber seien wir ehrlich und vor allem realistisch: Auch wir sind auf die Profis und die Vielfalt in der Welt der Livemusik angewiesen, denn allein mit Bands wie „The C.A.P.“ rechnet sich die Sache fĂŒr die Veranstalter nicht. Vom Publikum sprechen wir erst gar nicht.
Von alternativen DurchfĂŒhrungsformen wie Live-Streaming sind wir hier technisch in den meisten FĂ€llen weit entfernt, zumindest wenn gewisse QualitĂ€tsansprĂŒche umgesetzt werden sollen. Parkplatzkonzerte im Stil eines Autokinos, wie wir es in den USA bereits sehen können, dĂŒrften bei allem Optimismus in der Schweiz bereits auf dem Weg zur behördlichen Bewilligung verhungern.

Es liegt uns fern, hier allzu politisch zu werden, aber uns fĂ€llt die extreme Kurzfristigkeit auf, in der Events abgesagt werden. Der Grund liegt in den Bedingungen, die laufend Ă€ndern. Am Ende wird folglich auch nicht ausgehend von einer Sicherheitsbeurteilung im Sinne der Gesundheit entschieden, sondern aufgrund der Bewertung anderer Risiken, wie zum Beispiel dem QuarantĂ€ne-Risiko fĂŒr alle anwesenden Personen oder aufgrund potenziell negativer Presse.

Wenn wir es schaffen, dass die Sicherheitsregeln etwas stabiler, konsequenter und vielleicht sogar landesweit etwas homogener gehalten werden, dann hĂ€tten Veranstalter und Bands auch die Möglichkeit, lĂ€ngerfristiger zu planen und ein momentan verunsichertes Publikum fĂŒr AnlĂ€sse zu gewinnen, bei denen alle ein gutes GefĂŒhl haben dĂŒrfen.

Blibet aui gsung u bis gli!

Abgesagt ist nicht abgesĂ€gt…

…und schon gar nicht in einem Blockhaus!

Gerne hĂ€tten wir mal wieder in Rothrist im Blockhaus ein bisschen Musik gemacht. So hatten wir es ja auch lange fĂŒr den 11.10.2020 geplant und angekĂŒndigt, wenn auch nicht gerade mit Pauken und Trompeten, weil wir ja unterdessen schon zu gut kennen, was jetzt hier wieder kommt:

Obwohl die aktuell geltenden Regeln fĂŒr den Kanton Aargau die DurchfĂŒhrung grundsĂ€tzlich (noch) erlauben wĂŒrden, haben wir entschieden, den Anlass abzusagen.

In Anbetracht der aktuellsten Informationen des BAG und auch der Bitte der Behörden an die Bevölkerung, jegliche Menschenansammlungen zu vermeiden, sehen wir uns als Band ein StĂŒck weit auch in der Verantwortung. Unser Beitrag zur Vermeidung solcher Menschenansammlungen ist in diesem Fall, dass wir sie zumindest nicht verursachen.

Es soll jetzt bloss keiner glauben, dass uns solche Entscheide leicht fallen. Aber wir fanden nach lĂ€ngerer Diskussion gewisse Dinge einfach nicht clever. Zum Beispiel, dass aktuell jeder Kanton dauernd wechselnde Regeln zum Umgang mit dieser Pandemie hat. So ist momentan im Kanton Aargau noch möglich, was in Bern, Solothurn oder Waadt nicht erlaubt ist. Wir fanden es aber vor diesem Hintergrund kein bisschen schlauer, einen signifikanten Anteil unseres Publikums aus den Kantonen Solothurn und Bern am Sonntag fĂŒr diesen Anlass in den Kanton Aargau zu bitten.

Dabei stolpern wir ĂŒber den nĂ€chsten Gewissenskonflikt: Das Restaurant „Chalet Simmental“ in Rothrist ist so oder so schon allein wegen der hervorragenden KĂŒche immer einen Besuch wert. Der Wirt, unser Freund Heli, ist nicht nur ein toller Typ und Beizer, sondern selbst auch Musiker…

Dieses Jahr 2020 werden wir alle wohl nie vergessen, aber es bleibt dabei: Aufgeschoben ist nicht abgesĂ€gt – oder wie jetzt…?

Rest. Chalet Simmetal / Blockhaus Rothrist

By the way: Bestehende Tischreservationen im Restaurant bleiben natĂŒrlich gĂŒltig und sollen unter Einhaltung der Vorsichtsmassnahmen auch gerne wahrgenommen werden, selbst wenn „The C.A.P.“ jetzt nicht dort erscheint…

CĂŒpli-Politiker und Cervelat-Prominenz

UPDATE: Der Event wird aus wettertechnischen GrĂŒnden verschoben auf den 5. September 2020. The C.A.P. kann leider am Verschiebungsdatum aufgrund eines bereits bestehenden Engagements nicht dabei sein.

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Der Titel hat eigentlich nicht viel mit der nachfolgenden AnkĂŒndigung zu tun – jedenfalls hoffen wir das!

Aber die Sache heisst „Use stuehle & CĂŒpli Samstag“ und lĂ€uft am 29. August 2020 im Zentrum von Grenchen ab 11 Uhr. Zahlreiche kulturelle BeitrĂ€ge und Attraktionen sollen das Stadtzentrum beleben und ein bisschen „After-Lockdown-Restart-Aufbruchstimmung“ verbreiten. Wir finden das eine super Idee, nicht zuletzt deshalb, weil wir immer mal wieder gerne als Strassenmusiker auftreten.

FĂŒr unsere Stalker, Fans und Follower, die uns auch physisch direkt mit mindestens 1.5 Meter Abstand durch Grenchen verfolgen möchten, hier unser Spielplan:

19:00 Uhr – Centro
20:30 Uhr – MĂ€retplatz SĂŒd
21:00 Uhr – Krebs
22:00 Uhr – MĂ€retplatz Nord

Der eine oder andere CĂŒpli-Politiker oder Cervelat-Prominente dĂŒrfte wohl schon CĂŒpli-bedingt ebenso dort anzutreffen sein. Aber mehr als davor warnen können wir euch jetzt auch nicht 😉

Garage Band war gestern – wir sind die Carport Band!

Herzlichen Dank an Bea, Geri, alle Helfer und natĂŒrlich auch an die zahlreichen GĂ€ste, fĂŒr die wir gestern, 11. Juli 2020, nach seeeehr langer Corona-Auszeit mal wieder live spielen durften. Dabei haben wir auch erst die wirklichen Vorteile eines Carport kennengelernt: So ein Bau bietet ja dem darin parkierten Auto genauso wie der darin spielenden Band einen limitierten aber willkommenen Schutz vor den Elementen. Im Gegensatz zu einer geschlossenen Garage werden die Menschen darum herum allerdings ĂŒberhaupt nicht geschĂŒtzt und durch das darin produzierte GetrĂ€ller maximal in Mitleidenschaft gezogen 😉

Es war gewiss zeitweise schwierig mit diesen Abstandsregeln und den Hygienevorschriften, aber die Party ist trotzdem rundum gelungen!